Sie führen ein Unternehmen und suchen Fachkräfte?

Der Arbeitsmarkt in Deutschland ist Veränderungen unterworfen, welche die Suche nach geeignetem Personal in bestimmten Branchen erschwert. Der steigende Bedarf an Fachkräften erfordert neue Strategien bei der Rekrutierung von Arbeitskräften. Bei der Einstellung von Personen mit und ohne Migrationshintergrund können Sie oftmals finanzielle Unterstützung erhalten. Um Personalbedarfe auch künftig sichern zu können, lohnt sich der Blick auf das berufliche Potenzial geflüchteter Menschen!

Schon vor der Beschäftigung können potenzielle Arbeitnehmer bei Ihnen sogenannte „Maßnahmen beim Arbeitgeber“ (MAG) durchführen. Dies dient der Eignungsfeststellung und der Vermittlung fachsprachlicher Kenntnisse am Arbeitsplatz.
Nach der Einstellung können Sie sich die Beschäftigung in bestimmten Fällen durch den sogenannten „Eingliederungszuschuss“ fördern lassen. Einen Überblick über die Fördermöglichkeiten bietet das Arbeitgebermagazin der Bundesagentur für Arbeit „Faktor A“.

Neben diesen Instrumenten kann ebenfalls die Ausbildung von Menschen mit Fluchthintergrund unterstützt werden. Haben Sie schon mal von der „Einstiegsqualifizierung“ gehört? EQ ist ein Angebot der Bundesagentur für Arbeit. Jugendliche können in Vorbereitung auf eine Ausbildung erst mal ein EQ absolvieren, um sprach-und berufspraktische Kenntnisse zu verbessern. Sie können Ihren potenziellen Azubi intensiv kennenlernen. Sollten es zu einem Ausbildungsbeginn im Anschluss kommen, kann die EQ in vielen Fällen sogar angerechnet werden. Das Landesamt für Gesundheit und Soziales beantwortet Fragen rund um das Thema EQ.

Während der Ausbildung kann Ihr Mitarbeiter*in zum Beispiel mit ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH) gefördert werden. An mindestens drei Stunden in der Woche erhält Ihr Mitarbeiter*in persönliche Unterstützung, wie:

  • Nachhilfe in Fachtheorie
  • Vorbereitung auf Klassenarbeiten und Prüfungen
  • Nachhilfe in Deutsch
  • Unterstützung bei Alltagsproblemen
  • Vermittelnde Gespräche mit Ausbildern, Lehrkräften und Eltern

Die Bundesagentur für Arbeit informiert und trägt alle Kosten!

Für weitere Fragen wenden Sie sich an das Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit in Ihrer Region! Der Arbeitgeberservice berät sie gerne.


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